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Volksbank RheinAhrEifel eG
BLZ: 57761591
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Die Vorstände der Volksbank RheinAhrEifel eG

Trotz weltweiter Wirtschaftskrise überrascht Volksbank mit gutem Ergebnis

 

Volksbank RheinAhrEifel eG auch für 2010 optimistisch


Bad Neuenahr-Ahrweiler
– Dank des funktionierenden Geschäftsmodells der Volksbank RheinAhrEifel, in dem eine Balance zwischen Eigen- und Fremkapital herrscht, wurde das Geschäftsjahr 2009 trotz der weltweiten Wirtschaftskrise positiv abgeschlossen, zog der Vorstandsvorsitzende Bernhard Kaiser Bilanz. „Neben regionaler Verantwortung haben die Begriffe Partnerschaft und Verantwortung in unserer Unternehmenspolitik einen hohen Stellenwert und brachten uns einen Vertrauenbonus ein, den wir im kommenden Jahr weiter ausbauen wollen. Wir dürfen die Krise nicht als Bedrohung sehen, sondern als Chance, unsere Wettbewerbsposition weiter zu verbessern“,

sagte Bernhard Kaiser auf der Jahrespressekonferenz des Instituts, das mit einer Bilanzsumme von rund 1,7 Milliarden Euro zu den größten genossenschaftlichen Banken der Region gehört.

Ergebnis 2009
Die Volksbank RheinAhrEifel wird von rund 80.000 Mitgliedern getragen. An die insgesamt 79.911 Bankteilhaber wird der Vorstand auch in diesem Jahr die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von fünf Prozent vorschlagen.

Das Finanzinstitut refinanziert sich maßgeblich über Kundengelder. Der Geldbestand, den die Kunden der Volksbank RheinAhrEifel anvertrauen, ließ sich im Vergleich zum Krisenjahr 2008, in dem die Bank durch ein gestiegenes Sicherheitsbedürfnis der Kunden einen enormen Anstieg der Einlagen verzeichnete, weiter steigern und betrug insgesamt 1.377 Millionen Euro. Der Anteil der bilanzwirksamen Kundeneinlagen und verbrieften Verbindlichkeiten an der Bilanzsumme beträgt mehr als 80 Prozent. Innerhalb dieser Bilanzposition musste die Regionalbank eine Strukturverschiebung hinnehmen. Vor allem im langlaufenden Bereich habe man eine deutliche Reduzierung verzeichnet. „Einlagen mit einer kurzen Laufzeit wurden verstärkt nachgefragt. Verursacht durch die Zinsentwicklung am Geldmarkt erfolgte eine Umschichtung von Termingeldern zum VR-Tagesgeld“, erläuterte Elmar Schmitz, stellvertretender Vorstandsvorsitzender.

Auch das Kreditgeschäft habe zur positiven Geschäftsentwicklung beigetragen. Trotz der gespannten wirtschaftlichen Situation und der damit verbundenen verhaltenen Erwartung im Kreditgeschäft im krisengeprägten Jahr 2009 habe die Bank das Kreditvolumen konstant gehalten und alle vertretbaren Kreditwünsche erfüllt. Das bilanzwirksame Kreditgeschäft betrug zum Jahresende 1,12 Milliarden Euro. Dabei wurden im Jahre 2009 Kredite mit einem Volumen von insgesamt 216 Millionen Euro neu vergeben. Gewerbliche Finanzierungen konnten dabei sogar um 1,5 Prozent zulegen. Die Zunahme der gewerblichen Programmkredite mit 13 Prozent ist bemerkenswert. „Diese Entwicklung ist angesichts der geringen konjunkturellen Impulse sehr erfreulich“, kommentierte Rudolf Schmitz, Mitglied des Vorstands, diese Bilanzposition.

Wie auch in den vergangenen Jahren hat sich das Geschäft mit den starken Verbundpartnern Union Investment, R+V Versicherung und der Bausparkasse Schwäbisch-Hall positiv entwickelt. Gemeinsam mit dem Verbund konnte die Bank, die im geno Verbund ihre Spitzenposition behaupten konnte, eine Steigerung der Kundeneinlagen um 30 Millionen auf insgesamt 1.915 Millionen Euro verzeichnen. Das Kreditvolumen inklusive Verbund wuchs um 1,3 Prozent auf 1.376 Millionen Euro an.

Im vergangenen Jahr 2009 konnte das Betriebsergebnis deutlich gesteigert werden. Der gegenüber dem Vorjahreswert leicht gesunkene Provisionsüberschuss konnte trotz gestiegener Verwaltungsaufwendungen durch das höhere Zinsergebnis kompensiert werden.
Kostenreduktion und Wachstum
Aus einer Position der Stärke heraus sah sich die Volksbank RheinAhrEifel in der Pflicht, frühzeitig alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um langfristig die Leistunsfähigkeit der Bank und die eigene Marktposition in zunehmendem Wettbewerb zu sichern. Die Veränderungen beinhalteten Einschnitte in der organisatorischen Struktur des Bankhauses, die 2009 abgeschlossen wurden. Damit senkt es langfristig die Sach- und Personalkosten und stellt die Weichen für zukünftiges Wachstum, das wesentlich davon abhängt, wie flexibel die Bank auf neue Herausforderungen und gewandelte Kundenbedürfnisse reagieren kann.

Ausblick

Für das Jahr 2010 erwartet der Vorstand einen verstärkten Wettbewerb der Banken um Kundengelder; Kundenbindung sei daher wichtiger denn je. Nach seiner Einschätzung würden sich die wesentlichen Schwierigkeiten der Banken auf der Passiv-Seite der Bilanz zeigen. „Hier werben Konkurrenten um die Einlage von Kundengeldern mit Konditionen, bei denen wir nicht mitziehen können und wollen. Unser Finanzinstitut legt Partnerschaft, die Beziehung von Mensch zu Mensch – losgelöst von Bankgebäuden – , Beratungsqualität, Kundenzufriedenheit und ein intaktes Vertrauensverhältnis zu unseren Kunden in die Waagschale. Damit punktet unser konservatives Geschäftsmodell getreu der Philosphie „Wir sind Heimat“ im Wettbewerbsvergleich“, blickt Elmar Schmitz zuversichtlich in die Zukunft. „Mit geringeren Kosten und mehr Effizienz sind wir optimistisch ins neue Geschäftsjahr 2010 gestartet. Wie bisher machen wir Geschäfte, die wir verstehen, mit Menschen, die wir kennen und die uns kennen, und setzen dabei auf Nachhaltigkeit und eine Kultur des vorsichtigen Kaufmanns“, bemerkt Bernhard Kaiser.

„Als größte wirtschaftliche Interessengemeinschaft der Region ergibt sich für die Volksbank RheinAhrEifel eine besondere Verantwortung für unsere Heimat“, leitet Rudolf Schmitz das Engagement des Bankhauses für die Region ein. Der von der Regionalbank geschaffene „Zukunftspreis Heimat der Volksbank RheinAhrEifel“, der jährlich vergeben wird und mit 20.000 Euro dotiert ist, richtet sich an alle, die etwas Wertvolles für die Heimat tun. Dies können Bürger, Unternehmen, Vereine, Verbände und sonstige Institutionen sein. Ihre Idee oder Aktivität muss geeignet sein, einen Beitrag zu leisten, um die Infrastruktur und Lebensqualität für Menschen und Unternehmen in der Region zu verbessern.

Das neueste Kind der Regionalbank ist die „Bürgerstiftung der Volksbank RheinAhrEifel eG“, die Ende 2009 ins Leben gerufen wurde. Diese soll sich fördernd für das lokale Gemeinwohl einsetzen. Dabei ist die Volksbank RheinAhrEifel gleichzeitig Initiator und Kapitalgeber. Mitgetragen wird die Stiftung von den Bankmitgliedern, die die Stiftung mit einem jährlichen Solidarbeitrag für ihre Heimat fördern. Dazu wird die Dividende der genossenschaftlichen Bank an ihre Mitglieder symbolisch um einen Prozentpunkt erhöht, der direkt in die Stiftung fließt. Damit erhält die Mitgliedschaft bei der Volksbank RheinAhrEifel einen zusätzlichen Wert: das gemeinsame soziale Engagement für die Region.

Volksbank RheinAhrEifel eG


20082009
Zinsüberschuss37,643,8
Provisionsüberschuss13,312,5
Verwaltungsaufwendungen38,540,2
Betriebsergebnis13,816,3
Risikoergebnis1,82,4
Ergebnis vor Steuer12,013,9
Bilanzsumme1.6661.665
Kundeneinlagen1.3631.377
Kreditvolumen1.1191.117
Kundeneinlagen inkl.Verbund1.8851.915
Kreditvolumen inkl. Verbund1.3591.376
in Mio €

Volksbank RheinAhrEifel eG


20082009
Mitgliederzahl78.59979.911
Mitarbeiterzahl500466