Navigation überspringen
Privatkunden
Firmenkunden
Junge Kunden
Wir für Sie
Online Banking
Kontakt & Service
Downloads
Volksbank RheinAhrEifel eG
BLZ: 57761591
Sitemap | Impressum | Preisaushang | Nutzungsbedingungen | Datenschutzhinweis | Vermittler-Info | AGB + Sonderbedingungen

Vertreterversammlung der Volksbank RheinAhrEifel eG

 

Trotz turbulenter wirtschaftlicher Zeiten blickt Regionalbank auf erfolgreiches Geschäftsjahr zurück
Bad Neuenahr-Ahrweiler – Am 24. März 2010 fand im Großen Kurhaussaal in Bad Neuenahr-Ahrweiler die Vertreterversammlung der Volksbank RheinAhrEifel statt. Zahlreiche Mitgliedervertreter waren der Einladung des Aufsichtsratsvorsitzenden Rudolf Mies und des Vorstands der Regionalbank gefolgt.

Die Vertreterversammlung setzt sich aus gewählten Interessenvertretern zusammen, die über ihre Mitsprache- und Mitbestimmungsrechte gestaltend Einfluss auf die Geschäftspolitik nehmen. Sie ist das wichtigste Entscheidungsorgan der Genossenschaftsbank.

Der Vorstandsvorsitzende Bernhard Kaiser ging in seinem Bericht auf die schwerste Wirtschaftskrise in Deutschland seit 80 Jahren ein, die von der weltweiten Finanzkrise ausgelöst wurde. Die Volksbank RheinAhrEifel ist von der Finanzkrise nicht direkt betroffen. Ihre Auswirkungen haben die Geschäftsentwicklung der Genossenschaftsbank im Jahr 2009 dennoch beeinflusst.

Unter der Maxime, die Krise als Chance zu betrachten, hat die Volksbank sich erfolgreich gegen eine schwierige Lage gestemmt und mithilfe von Umstrukturierungen die Weichen zur Verbesserung der eigenen Wettbewerbssituation gestellt. „Auf der Kultur des vorsichtigen Kaufmanns aufbauend, haben wir unsere regionalbezogene Geschäftspolitik der vergangenen Jahre beibehalten. Wir machen unsere Geschäfte nur mit Kunden aus unserer Heimat und mit den Produkten, die wir kennen und selber zeichnen würden“, erläuterte Kaiser die funktionierende Geschäftsphilosophie der Genossenschaftsbank.

Den anwesenden Mitgliedern berichtete Kaiser über ein in Anbetracht der schwierigen wirtschaftlichen Gesamtlage erfolgreiches Geschäftsjahr: „Nach einem bemerkenswerten Anstieg der Kundengelder im Vorjahr sind wir mit der verhaltenen Entwicklung in 2009zufrieden. Die verbrieften Einlagen ermäßigten sich deutlich, insbesondere beim Produkt „Wachstumssparen“ kam es hingegen zu Mittelzuflüssen.

Die Kundenforderungen reduzierten sich in dem schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeld nur geringfügig. Erwähnenswert ist der Anstieg der Darlehen im gewerblichen Kreditgeschäft. Auch vor diesem Hintergrund können wir keine Kreditklemme feststellen.
Sowohl die Erträge aus Wertpapierdienstleistungs- und Depotgeschäften als auch die Vermittlungserträge konnten nicht an die guten Vorjahresergebnisse anknüpfen. Hier ist die Verunsicherung und Zurückhaltung der potentiellen Anleger sehr stark zu spüren. Die Ertragslage im Geschäftsjahr 2009 war von einem deutlichen Anstieg des ordentlichen Ergebnisses geprägt.“

Zum Jahresende 2009 beschäftigte die Regionalbank 343 Vollzeit- und 95 Teilzeitmitarbeiter und
-mitarbeiterinnen sowie 28 Auszubildende.

Ihre besondere Verantwortung für und ihre Verbundenheit mit ihrer Heimat findet seit vielen Jahren Ausdruck in dem gesellschaftlich verantwortlichen Engagement der Volksbank RheinAhrEifel. Neben großzügiger Spendenvergabe und Sozialsponsoring erweiterte die Genossenschaftsbank ihr regionales Engagement durch die Gründung der „Bürgerstiftung der Volksbank RheinAhrEifel eG“, die mit ihrem Stiftungsvermögen zukünftig gemeinnützige Projekte verschiedenster Bereiche unterstützen wird.
Mit dem im Jahr 2009 zum zweiten Mal ausgelobten „Zukunftspreis Heimat“ suchte die Volksbank gemeinsam mit zahlreichen Teilnehmern nach den besten Lösungen für die Heimat.

„Wir sehen unser Haus aufgrund des Geschäftsmodells sowie der Mitglieder- und Kundenphilosophie für den Wettbewerb gut aufgestellt“, blickte Bernhard Kaiser zuversichtlich in die Zukunft. Die angesichts der geringen konjunkturellen Impulse positiven Zahlen, die der Vorstandsvorsitzende verkündete, sind für das solide Unternehmen Bestätigung und Antrieb, den eingeschlagenen Weg auf der Basis von Regionalität, Vertrauen und Sicherheit zukünftig fortzusetzen und die eigene Marktposition weiter auszubauen.

Der von Vorstand und Aufsichtsrat gemeinsam getragene Vorschlag für die Verwendung des Jahresgewinns fand die uneingeschränkte Zustimmung der Vertreterversammlung: Rund eine Million Euro – dies entspricht einer Dividende von fünf Prozent – schüttet die Volksbank an ihre Anteilseigner aus, der Rest des Bilanzgewinns wird zur weiteren Stärkung des Eigenkapitals verwendet.

Aufsichtsrats- und Regionalbeiratswahl 

Es folgten die satzungsmäßigen Wahlen zum Aufsichtsrat und zu den Regionalbeiräten.
Dr. Hans-Ulrich Tappe, Bürgermeister der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, wurde als Aufsichtsratsmitglied wiedergewählt. Werner Gasper, Diplom-Ingenieur aus Sinzig, wurde neu in den Aufsichtsrat gewählt.

Für den Regionalbeirat AhrBrohltal stellten sich Jörg Diwo, Handwerksmeister aus Remagen, Fritz Langenhorst, Soldat i. R. aus Bad Neuenahr-Ahrweiler, Michael Radermacher, Kaufmann aus Kempenich, Thomas Rick, Bauunternehmer aus Burgbrohl, Hans Stefan Steinheuer, Küchenmeister aus Bad Neuenahr-Ahrweiler, und Norbert Volk, Steuerberater aus Grafschaft, erfolgreich zur Wiederwahl.
Gerhard Bermel, Geschäftsführer aus Thür, Bernd Lenz, Direktor aus Andernach, Bernd Merkler, kaufmännischer Angestellter aus Bell, Hermann-Josef Schreiber, Diplom-Betriebswirt und Geschäftsführer aus Andernach und Olaf Waldecker jun., selbstständiger Einzelhandelskaufmann aus Mendig, werden sich erneut als Beiräte im Regionalmarkt MayenRhein engagieren. Für den Regionalmarkt Eifel wurden Peter Nett, Kaufmann aus Adenau, Waltraud Thomas, Landwirtin aus Gillenfeld, Armin Zirwes, Unternehmer aus Auderath, im Amt bestätigt. Hiltrud Schäfer, kaufmännische Angestellte aus Kelberg, wurde neu in den Regionalbeirat Eifel gewählt.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Rudolf Mies und der Vorstand dankten den Ehrenamtlichen für ihr außerordentliches Engagement.
Ein besonderer Dank galt dem wegen Erreichens der Altersgrenze nicht mehr zur Wahl stehenden Herbert Schillinger aus Kelberg. Schillinger hat sich über dreißig Jahre lang in Aufsichtsrat und Regionalbeirat für die Mitglieder der Bank engagiert.
Eine besondere Ehrung durch den Genossenschaftsverband e.V. erfuhren der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Rudolf Mies, sowie der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Wulf Cornelius. Rudolf Mies ist seit 25 Jahren im Aufsichtsrat der Volksbank aktiv. Wulf Cornelius ist aufgrund des Erreichens der satzungsgemäßen Altersgrenze nach insgesamt 28 Jahren Aufsichtsratstätigkeit als Vorsitzender und nach der letzten Fusion als stellvertretender Vorsitzender nicht mehr wählbar.

Herzliche Worte des Dankes und der Anerkennung fanden Edgar Schneider und Rudolf Mies auch für Bernhard Kaiser. Der Vorstandsvorsitzende legte zum letzten Mal vor dem höchsten Gremium der Genossenschaftsbank Rechenschaft über das abgelaufene Geschäftsjahr ab. Nach 31 Jahren als Vorstandsmitglied, davon fast 10 Jahre als Vorsitzender der Genossenschaftsbank wechselt er im Juni 2010 in den Ruhestand. 

Gastredner Abt Benedikt Müntnich OSB

Mit Abt Benedikt Müntnich konnte die Volksbank RheinAhrEifel eine angesehene Persönlichkeit der Region als Gastredner für ihre Veranstaltung gewinnen. Der im Jahr 2002 von den Laacher Mönchen zu ihrem 49. Abt gewählte Benedikt Müntnich gab den interessierten Zuhörern mit seinem kurzweiligen Vortrag zum Thema „Werte und Wirtschaft“ wertvolle Denkanstöße.
Bildunterschrift:

Elmar Schmitz, stellvertretender Vorstandsvorsitzender
Rudolf Schmitz, Vorstandsmitglied
Rudolf Mies, Aufsichtsratsvorsitzender
Bernhard Kaiser, Vorstandsvorsitzender
Abt Benedikt Müntnich OSB
Wulf Cornelius, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender