Neu-/Umbau des Verwaltungssitzes in Mayen

Mitglieder, Kunden, Mitarbeiter und heimische Wirtschaft profitieren vom Bauvorhaben

Mit dem Baubeginn im vierten Quartal 2014 startet der Neu-/Umbau des Verwaltungssitzes in Mayen, der uns voraussichtlich bis Juli 2017 begleiten wird.

10,8 Millionen Investitionssumme

Wir werden in den kommenden drei Jahren eine Summe von insgesamt rund 10,8 Millionen Euro in das Bauvorhaben des Verwaltungssitzes in der St.-Veit-Straße investieren. Auf den Neubau entfallen rund 6 Millionen Euro, die notwendigen – auch energetischen – Renovierungen des Altbaus einschließlich des neuen Staffelgeschosses werden mit rund 4,8 Millionen Euro beziffert.

Allgemeine Informationen

Veränderte Anforderungen an modernes Bankgebäude

Der Ende der 70er Jahre geplante Bau und die im Laufe der Jahre hinzugekauften Altbauten in der Nachbarschaft entsprechen nicht mehr den Anforderungen an ein modernes Bankgebäude. „Als das Gebäude 1982 bezogen wurde, betrug die Bilanzsumme 25 Millionen Euro und hier arbeiteten damals etwa 20 Mitarbeiter. Im Zuge zahlreicher Fusionen sind wir mittlerweile um das 80-fache gewachsen. Das sind ganz andere Dimensionen“, erläutert der Vorstandsvorsitzende Elmar Schmitz die veränderten Rahmenbedingungen. Für unbedingt notwendige Renovierungen des in die Jahre gekommenen Gebäudekomplexes wären mehr als drei Millionen Euro reine Erhaltungskosten fällig, um Bauschäden zu beseitigen und eine energetisch zeitgemäße Ausstattung zu realisieren. „Mit dem Neu- und Umbau können wir den veränderten Kundenbedürfnissen, den modernen Anforderungen an die Arbeitsbedingungen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie dem Bedarf nach zusätzlicher räumlicher Kapazität gerecht werden“, ergänzt er.

Regionale Wirtschaft profitiert von Auftragsvergabe

Die Investitionen kommen nicht nur Mitgliedern, Kunden und Mitarbeitern zugute. Von der Auftragsvergabe an regionale Handwerker profitieren auch ortsansässige Unternehmen und die heimische Wirtschaft. Während der Planung und Umsetzung des Bauprojektes werden wir von zwei Planungsbüros begleitet. „Mit dieser Lösung bleiben wir "Herr der Ausschreibung" und entscheiden selbst, welches Unternehmen aus unserem Kundenkreis den Auftrag bekommt. Denn jedes Gewerk wird einzeln ausgeschrieben“, fährt Schmitz fort.

Wir haben uns bewusst gegen ein alleinverantwortliches Generalunternehmen als einzigen Vertragspartner entschieden, das (Teil-) Leistungen weiter an Sub- oder Nachunternehmer vergeben dürfte, auf deren Auswahl die Bank keinen Einfluss gehabt hätte.

Aus den Reihen des Aufsichtsrates begleiten Rudolf Mies, Walter Hoffmann, Dr. Bernd Geisen und Lothar Rosenbaum das Bauvorhaben.

Umweltschutz genießt hohe Priorität

Wir erfüllen mit dem Bauprojekt die Green-Building-Standards für das entstehende Gesamtgebäude und es berücksichtigt neueste Umweltschutzstandards. Wir erreichen eine hohe Ressourceneffizienz in den Bereichen Energie, Wasser und Material. Zum Beispiel ist geplant, das gesamte Gebäude mit Fernwärme zu beheizen und somit die städtische Infrastruktur zu unterstützen.

Denkmalschutz wird Rechnung getragen

Mit der aufwendigen Erhaltung einer historischen Fassade in der St.-Veit-Straße wird auch dem Denkmalschutz Rechnung getragen. „Es wäre schade, wenn mit der Fassade ein wertvolles Zeugnis Mayener Steinmetzkunst aus dem Stadtbild verschwinden würde. Wir möchten, dass der Charakter der Heimat erhalten bleibt“, sagt Schmitz.

Die gesamtkonzeptionelle Lösung in der St.-Veit-Straße ist ein Bekenntnis zur Innenstadt Mayens und den genossenschaftlichen Werten Nähe und Erreichbarkeit. Denn eigentlich wäre ein kompletter Neubau auf der „grünen Wiese“ durchaus günstiger gewesen. Das Stadtbild gewinnt durch einen sauberen, modernen und gepflegten Standort.

Großzügige Kundenparkplätze

Die Kundenparkplätze werden ebenfalls erweitert, sodass nicht nur eine höhere Anzahl, sondern auch großzügiger gestaltete Parkflächen zur Verfügung stehen werden. Zukünftig wird die Parkplatzzufahrt auch von der St.-Veit-Straße aus möglich sein.

Baufortschritt

November 2016

Einbau der Haustechnik im obersten Geschoss. Im Anschluss daran kann dann der Innenausbau im 2. Obergeschoss starten.

Rückbau im Bestandsgebäude

Brandschutzverkleidung aller stählernen Stützen und Träger im obersten Geschoss.

Einbau der neuen Brüstungselementen aus Beton-Fertigteilen in den ersten beiden Etagen. Die Wandscheiben im oberen Staffelgeschoss bestehen aus Holz und werden durch eine Stahlkonstruktion gehalten. Hier sind die neuen Fensterelemente schon eingebaut.

Juli bis Oktober 2016

Der aktuelle Baufortschritt von Juli bis Oktober 2016

Juni 2016

Der aktuelle Baufortschritt im Video

Mai 2016

Startschuss für die Erdarbeiten. Die Außenanlage wird in vier Bauabschnitten umgesetzt, beginnend mit der neuen Zufahrt an der St.-Veit-Straße.

April 2016

Nachdem die Haustechnik vollständig installiert wurde, werden zur Zeit etagenweise die Decken montiert und für die Schlussbeschichtung vorbereitet.

Fertigstellung des Rohbaus vom zweiten Treppenhaus im Bestandsgebäude. Jetzt können die Folgegewerke durchgeführt werden.

März 2016

Die Haustechnik braucht noch wenige Tage bis zur Freigabe zur Schließung der Wände und Decken in allen Geschossen. In einigen Räumen sind diese Arbeiten schon fertiggestellt. Die neuen Räume nehmen so langsam Gestalt an.

Februar 2016

Langsam, aber sicher, bekommt der Neubau ein Gesicht. Die Putzfassade ist fertiggestellt und bekommt nur noch einen Schlussanstrich. Die helle Trespa-Fassade (HPL Schichtstoffplatten) ist bis auf kleinere Flächen montiert. Die restlichen Fassadenflächen werden mit Naturstein verkleidet.

Parallel zum Neubau wird zur Zeit das neue Treppenhaus im Bestandsgebäude gebaut. Vorhandene Decken und Wände wurden im Bestand zurückgebaut und werden jetzt vom Kellergeschoss bis nach oben hin neu betoniert. Das Treppenhaus wird ebenfalls mit einem Aufzug ausgestattet.

Aktuelle Außenansicht unserer Baustelle von der Gerberstraße aus.  

 

Januar 2016

Verlegung der Gefälledämmung aus trittfestem PU-Material und Abdichtung der Dämmfläche mit einer kalt verschweißten Kunststoffbahn.

 

Einbau des Estrichs in allen vier Geschossen. Nach kurzer Trocknungsphase kann der Innenausbau wieder starten.

 

Dezember 2015

Nachdem der Rohbau jetzt soweit dicht ist, können die Arbeiten im Inneren des Gebäudes stattfinden. Zur Zeit befinden sich zahlreiche Handwerker auf der Baustelle und arbeiten sich geschossweise vor.

November 2015

Fertigstellung der obersten Geschossdecke inklusive Abdichtung durch den Dachdecker.

Rückbau der Fassadensicherung. Die Stahlträger wurden im Fundamentbereich abgebrannt und dann mit dem Kran nach oben rausgezogen.

Parallel zum Neubau wird zur Zeit das neue Treppenhaus im Bestandsgebäude errichtet. Hierfür wurde auf allen Geschossen im Gebäude jeweils ein Teilbereich abgetrennt, indem die notwendigen Arbeiten durchgeführt werden. Im Bild wurde die neue Bodenplatte im Kellergeschoss betoniert.

Die Rohbauarbeiten im Neubau stehen kurz vor der Fertigstellung. Parallel werden zur Zeit die Fensterelemente eingebaut.

Weitere Gewerke sind ebenfalls auf der Baustelle, um den Neubau wetterfest herzurichten.

 

Oktober 2015

Die letzte Geschossdecke ist eingeschalt und die Armierung eingebaut. Jetzt kann der Beton kommen.

Montage der Fertigwände in der obersten Etage (2. Obergeschoss).

Das Video zeigt in einer Dia-Show, was nach dem Abriss des Altbaus bezüglich Neubau bisher geschehen ist.

September 2015

Die Deckenplatten vom 1. Obergeschoss sind gelegt. Im Anschluss daran wird die Armierung eingebaut und die Decke betoniert - die letzte Etage kann kommen.

Montage der Betonwände im 1. Obergeschoss. Jetzt können die Fertigteilelemente eingeschalt werden.

Zur Zeit laufen die Vorbereitungen zur Fertigstellung der Erdgeschossdecke. Aktuell wird die Decke eingeschalt und die Armierung eingebaut. Die Betonage erfolgt im Anschluss daran.

August 2015

Der Gerüstbauer ist vor Ort und montiert das Arbeits- und Schutzgerüst für die Vorarbeiten der Deckenplatten und für die Montage der weiteren Geschosse.

Nun stehen auch schon die Erdgeschosswände in gleicher Bauweise wie eine Etage tiefer. Aktuell laufen die Vorbereitungen zur Montage der Deckenplatten. Sowohl in diesem als auch in den weiteren Geschossen ist dieser Aufwand etwas umfangreicher, da für die Maueröffnungen für Fenster und Türen jeweils Träger, welche diese Öffnungen überspannen (Sturz), eingeschalt werden müssen.

Parallel wird jetzt der Arbeitsraum weiter verfüllt. Im Anschluss daran wird für die weiteren Geschosse ein Arbeits- und Schutzgerüst aufgebaut.

Juli 2015

Die Keller-Fertigdecke ist gelegt und die Oberarmierung eingebaut. Jetzt werden die Elemente betoniert und die erste Decke ist fertig. Nach einer kurzen Trocknungszeit werden im Anschluss daran die Erdgeschosswände aufgestellt - das Gebäude wächst.

Bevor die Deckenplatten eingebaut werden, muss das Lüftungsgerät geliefert und installiert werden. Das Gerät besteht aus 3 Elementen, die im Kellergeschoss miteinander verbunden werden.

Die Kellerwände stehen und werden nun mit Beton ausgegossen. Anschließend wird der Außenraum bis zu einer definierten Höhe mit Lava verfüllt.

Die erste Keller-Außenwand steht. Die Betonfertigteilelemente werden nun mit dem Kran fachgerecht auf die Bodenplatte platziert. Zu einem späteren Zeitpunkt wird dann der Zwischenraum zwischen den Fertigteilplatten mit Beton verfüllt.
Die gesamten Keller-Außenwände werden aus wasserundurchlässigem Beton hergestellt - auch "Weiße Wanne" genannt. Bei dieser Konstruktion übernimmt der Beton sowohl die tragende als auch die abdichtende Aufgabe. Eine zusätzliche nachträgliche Abdichtung ist nicht notwendig.

Die Bodenplatte des Neubaus ist gegossen. Die Gründungsplatte ist ca. 400 Quadratmeter groß und 35cm stark. Insgesamt wurden 140 Kubikmeter Beton und 18 Tonnen Bewehrungsstahl verbaut.

Grundsteinlegung am 8. Juli 2015


 

Juni 2015

Der Baukran hat seinen Platz gefunden und ist bereit für den Einsatz.

Mai 2015

Das Video zeigt in einer Dia-Show den kompletten Abriss des ehemaligen Altbaus unseres Verwaltungssitzes Mayen (St.-Veit-Straße 8) bis auf die denkmalgeschützte Fassade.

Im Video ist die Konstruktion der Fassadensicherung durch die 4 gebäudehohen Stahlträger zu erkennen.

Der längste Träger ist ca. 18m lang. Die Stahlträger wurden in ein Beton-Köcherfundament eingespannt und anschließend fachgerecht mit der Fassade verbunden. Insgesamt wurden ca. 280 Tonnen Beton und ca. 7,8 Tonnen Stahl verbaut.

Nach erfolgreichem Abriss erfolgt nun die Vorbereitung auf den Rohbau des Neubaugebäudes - die Baugrube ist ausgehoben und dem Rohbauer übergeben worden.

Dieser startet nun mit seinem Gewerk und beginnt mit der Bodenplatte. Wir denken, Anfang Juli ist die Bodenplatte fertig und anschließend können die Kellergeschosswände gestellt werden.

Einbau der ca. 18m langen Stahlträger über das abgedeckte Dach des Altbaus mit einem Kran. Insgesamt wurden 4 Stahlträgerkonstruktionen über diesen Weg millimeter genau ins Gebäude eingelassen.

Fertigstellung der Köcherfundamente. Die notwendigen Stahlträger zur Fassadensicherung werden zu einem späteren Zeitpunkt in diese Fundamente eingespannt. Die Bewehrungskörbe werden ausbetoniert und tragen zur Stabilisierung der Fassade bei.

April 2015

Abschnittsweise Unterfangung von Bestandsfundamenten mit Beton.

März 2015

Herstellung einer Giebelöffnung zur Vorbereitung der Unterfangung und Sicherung der denkmalgeschützten Fassade.

Februar 2015

Abriss Wohnhaus St.-Veit-Straße 6 mit Nebengebäuden und Herstellung einer Baugrubensicherung.

Januar 2015

Erste Abrissarbeiten haben begonnen...

Webcam

Webcam Altbau

Webcam Neubau