Projekt „Unser* Notarzt“ gewinnt den 8. „Zukunftspreis Heimat“

Volksbank RheinAhrEifel zeichnet gemeinnützige Ideen aus

Zukunftspreis Heimat
Glückliche Gewinner: Das Projekt "UNSER * Notarzt" gewinnt den 8. Zukunftspreis Heimat der Volksbank RheinAhrEifel. Es gratulieren dem Projektleiter Dr. Martin Schiffarth (Mitte): Werner Böhnke (ganz links, Aufsichtsratsvorsitzender der WGZ Bank AG Düsseldorf), Elmar Schmitz (zweiter von links, Vorstandsvorsitzender der Volksbank RheinAhrEifel eG), und der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann (ganz rechts).

Region Rhein-Ahr-Eifel – 07.04.2016. Große Freude bei Dr. Martin Schiffarth und seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern des „Fördervereins St. Josef-Krankenhaus Adenau“. Ihr Projekt „Unser* Notarzt“ hat den 8. „Zukunftspreis Heimat“ der Volksbank RheinAhrEifel eG gewonnen. Der Förderverein setzte sich gegen 110 Mitbewerber durch. Eine hochkarätig besetzte Jury unter Vorsitz von Werner Böhnke, Aufsichtsratsvorsitzender der WGZ Bank AG Düsseldorf, wählte die Preisträger aus und ehrte sie am 6. April 2016 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Bürgerhaus in Kottenheim. Als Festredner sprach der Bischof von Trier, Dr. Stephan Ackermann. Moderiert wurde die Preisverleihung von der amtierenden Ahrweinkönigin Michelle Skruth.


Gastgeber Elmar Schmitz, Vorstandsvorsitzender der Volksbank RheinAhrEifel, betonte in seiner Ansprache, welche Bedeutung der Zukunftspreis Heimat für die Region Rhein-Ahr-Eifel hat. „Wir sind begeistert, wie viele unterschiedliche Ideen und Projekte die Menschen wieder ins Rollen gebracht haben. Sie engagieren sich ehrenamtlich für eine gute Sache und für ihre Mitmenschen. Alle 111 eingereichten Projekte sind deshalb ein echter Mehrwert für unsere Region.“ Hinzu kommt: Die Bewerber handeln genauso wie die 48 mutigen Männer und eine Frau, die 1866 – also vor 150 Jahren – den Grundstein für die heutige Volksbank RheinAhrEifel gelegt haben. Ihr Handeln wurde damals geprägt durch den Leitspruch von Friedrich Wilhelm Raiffeisen: „Was der Einzelne nicht vermag, das vermögen viele zusammen“


Gewinnerprojekt fördert die notärztliche Versorgung
Mit dem Projekt „Unser* Notarzt“ setzt sich der „Förderverein St. Josef-Krankenhaus Adenau“ dafür ein, die notärztliche Versorgungsqualität in der Region Adenau sicherzustellen. Darüber hinaus kümmert er sich um die Nachwuchsgewinnung für das Krankenhaus. Der erste Preis ist mit 15.000 Euro dotiert. Zusätzlich erhielt der Gewinner im Rahmen der Preisverleihung die Skulptur „Profilkopf“ des Andernacher Künstlers Manfred Hammes. „Das Projekt ‚Unser Notarzt‘ hat die Jury sofort überzeugt“, sagte Elmar Schmitz, der auch Jurymitglied ist. „Hier sind Menschen mit viel Herzblut am Werk, die sich zu 100 Prozent für unsere Region engagieren. Sie haben dazu ein Konzept auf die Beine gestellt, das sehr professionell durchdacht und stringent ist.“


2. Platz: Ausbildungsgarantie für Schüler
Den zweiten Preis mit einem Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro nahm die Realschule Plus Niederzissen für ihr Projekt „BIG – Berufausbildung mit Garantie“ entgegen. Die Realschule bietet ihren Schülern als erste Schule in Rheinland-Pfalz eine Ausbildungsplatzgarantie. Ziel ist es, möglichst allen Schülern, die nach der Schule eine Ausbildung anstreben, einen Ausbildungsplatz in Betrieben der Region Ahrbrohltal anzubieten. Umgekehrt profitieren auch die Firmen. Sie bekommen Azubis, die zu ihnen passen und Spaß an der Arbeit haben.


3. Platz: Engagierte Leihpaten
Platz drei beim 8. Zukunftspreis Heimat ging an das Projekt „Leihpaten“ der Schülerinitiative Antweiler/Adenau. Dabei geben Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Adenau schwächeren Kindern sowie Kindern mit Flüchtlings- und Migrationshintergrund Hilfestellungen, etwa indem sie diese bei den Hausaufgaben unterstützen oder Deutsch mit ihnen lernen. Der dritte Platz ist mit einem Preisgeld von 2.000 Euro dotiert.


Drei Sonderpreise für Flüchtlingshilfe
In diesem Jahr hat die Jury drei Sonderpreise beim Zukunftspreis Heimat vergeben, die mit jeweils 2.000 Euro dotiert sind. Ausgezeichnet wurden Initiativen, die Flüchtlinge in der Region Rhein-Ahr-Eifel unterstützen. Preisträger sind das „Flüchtlingsnetzwerk Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.“, das „Netzwerk Flüchtlingshilfe im Raum Mayen“ sowie die „Flüchtlingshilfe der Ortsgemeinde Waldorf“. Sie alle unterstützen bei der Integration von Flüchtlingen mit Angeboten wie Sprachunterricht, Kommunikation mit Ämtern, aber auch mit der Möglichkeit, im regionalen Sportverein zu trainieren.


Die Region Rhein-Ahr-Eifel stärken
Unter dem Motto „Wir sind Heimat“ lobt die Volksbank RheinAhrEifel den Zukunftspreis seit 2008 jährlich für Ideen, Konzepte und Projekte aus, die den gemeinsamen Lebens- und Wirtschaftsraum stärken. Damit unterstreicht sie die Verantwortung für die Entwicklung der Region Rhein-Ahr-Eifel und den Erhalt der Infrastruktur vor Ort. „Unsere Initiative ‚Zukunftspreis Heimat‘ gibt Anstoß zum Nach- und Mitdenken. Jedes einzelne Projekt leistet einen wichtigen Beitrag, um die Region attraktiver zu machen. Unsere Heimat ist es wert, sie auch morgen und übermorgen aktiv mit zu gestalten und für die kommenden Generationen lebenswert zu erhalten“, so Elmar Schmitz zu den Beweggründen für den Ideenwettbewerb. Auch im 150. Jubiläumsjahr der Bank wird der Zukunftspreis Heimat ausgeschrieben. Einreichungen sind ab Juni 2016 möglich.

Zur Jury des Zukunftspreises Heimat gehören, neben dem Vorsitzenden Werner Böhnke, Kristian Bosselmann-Cyran, Präsident der Hochschule Koblenz, Bernd Kaltenhäuser, Präsident der Deutschen Bundesbank der Hauptverwaltung in Rheinland-Pfalz und dem Saarland, Prior-Administrator Pater Dr. Albert Sieger OSB, Benediktinerabtei Maria Laach sowie Elmar Schmitz.