Expertenrat

Altersgerecht modernisieren

Ein großer Teil der Deutschen, so das Ergebnis einer Forsa-Umfrage, möchte auch im Alter in den eigenen vier Wänden leben. Doch barrierefreie bzw. barrierearme Wohnungen und Häuser sind hierzulande noch Mangelware. Aktuell gibt es nur rund 700.000 barrierefreie Wohnungen. Bis 2025 werden nach einer Studie des Instituts für Bauforschung aber allein zwei Millionen Wohnungen für Senioren benötigt. Deshalb ist es wichtig, sich frühzeitig mit dem Thema „Altersgerechtes Umbauen“ von Haus oder Wohnung zu beschäftigen. Sie könnten zum Beispiel Ihr Badezimmer umbauen, den Hof ebenerdig pflastern oder Türen verbreitern. Wir bieten unseren Kunden zinsgünstige Darlehen an, um Umbauten und Modernisierungen zu finanzieren. Im Vorfeld findet eine qualifizierte Beratung statt, um das passende Angebot zu finden. Denn was die Wenigsten wissen: Zusätzlich unterstützt der Staat die altersgerechte Modernisierung. Über Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) haben Kunden die Möglichkeit, gemeinsam mit ihrer Bank ein zinsgünstiges Darlehen oder einen Zuschuss für einen Teil der Sanierungssumme zu beantragen. Gefördert werden nicht nur Maßnahmen, um Barrieren in der Immobilie zu reduzieren, sondern auch Einzelmaßnahmen, um sich besser gegen Einbrüche zu schützen wie zum Beispiel Einbruchmeldeanlagen oder einbruchhemmende Gitter und Rollläden. Die maximale Darlehenssumme liegt bei 50.000 Euro pro Wohneinheit. Finanzieren lassen sich bis zu 100 Prozent der förderfähigen Kosten, inklusive Planungs- und Beratungsleistungen. Bei den Zuschüssen zahlt die KfW, je nach Maßnahme, einmalig bis zu 6.250 Euro.

Pia Wasem, Baufinanzierungsberaterin