Defibrillator in der Filiale Urmitz installiert

Volksbank RheinAhrEifel spendet „Lebensretter“

Ein „Lebensretter“ für die Filiale Urmitz der Volksbank RheinAhrEifel: Geschäftsstellenleiter Dietmar Kalt (2.v.r.) und Teamleiterin Privatkunden Karin Mombaur (1.v.l.) lassen sich von Manfred Kuhn (2.v.l.), Franz-Josef Raffauf (3.v.l.) und Marion Mertens (1.v.r.) vom DRK Ortsverein Urmitz erklären, wie der neue Defibrillator funktioniert.

Urmitz – 20.04.2017. Die Geschäftsstelle der Volksbank RheinAhrEifel in Urmitz ist ab sofort mit einem Defibrillator ausgestattet. Das Gerät befindet sich in dem rund um die Uhr zugänglichen Selbstbedienungsbereich der Bank und ist somit für Jeden bei einem medizinischen Notfall greifbar. Angeschafft wurde der „Lebensretter“ auf Initiative des DRK Ortsvereins Urmitz. „Bei einem medizinischen Notfall ist die Erstversorgung enorm wichtig und gerade bei einem Herzstillstand entscheiden oft wenige Minuten. Deshalb haben wir dem Vorschlag des DRK auch sofort zugestimmt und den Defibrillator finanziert“, erklärt Dietmar Kalt, Leiter der Filiale Urmitz der Volksbank RheinAhrEifel. Wichtig ist: Das Gerät lässt sich auch von Ersthelfern nutzen, die wenig oder gar keine medizinische Erfahrung haben. Es gibt dem Helfer ausführliche Sprachanweisungen, das heißt alle notwendigen Schritte werden erklärt.


Herzerkrankungen sind häufigste Todesursache
Laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes sterben in Deutschland jährlich mehr Menschen an Herzerkrankungen als an allen anderen Krankheiten. Bei vielen Todesfällen handelt es sich um den sogenannten plötzlichen Herztod. Dabei hört das Herz ohne klar erkennbare Warnhinweise auf zu schlagen. Mit einem automatisierten externen Defibrillator, auch „Laien-Defibrillator“ genannt, kann Jeder in einer solchen Situation Hilfe leisten. Da ein Herzstillstand schon nach wenigen Minuten zu Schäden führen kann gilt: Je schneller die Erstversorgung einsetzt, desto höher sind die Überlebenschancen des Betroffenen. Laien-Defibrillatoren sind dabei so aufgebaut, dass sie nur dann einen Elektroschock abgeben, wenn tatsächlich ein lebensgefährliches Kammerflimmern vorliegt. Eine versehentliche Schockabgabe ist nicht möglich.