Eigentümer von Volksbank RheinAhrEifel und Volksbank Mülheim-Kärlich entscheiden sich für die Fusion

Positives Votum der Vertreter- bzw. der Generalversammlung der beiden Banken

Fusion mit der Volksbank Mülheim-Kärlich eG: Vorstand und Aufsichtsrat der Volksbank RheinAhrEifel eG warben für die Verschmelzung

Bad Neuenahr/Mülheim-Kärlich – 23.05.2017. Die Eigentümer der Volksbank RheinAhrEifel eG und der Volksbank Mülheim-Kärlich eG haben der Fusion der beiden Genossenschaftsbanken im Rahmen der Vertreterversammlung in Bad Neuenahr bzw. der Generalversammlung in Mülheim-Kärlich zugestimmt. Die Verschmelzung erfolgt damit rückwirkend zum 1. Januar 2017. Für den 22. Juli 2017 ist der Zusammenschluss der IT-Systeme geplant. Das fusionierte Institut heißt Volksbank RheinAhrEifel eG, hat eine Bilanzsumme von 2,5 Milliarden Euro und wird getragen von über 94.000 Eigentümern. 530 Mitarbeiter betreuen in 36 Geschäftsstellen rund 150.000 Kunden. Im nächsten Schritt erfolgt die Eintragung ins Genossenschaftsregister. Da die Volksbank Mülheim-Kärlich ein Warengeschäft betreibt, hat die Volksbank RheinAhrEifel ihre Satzung angepasst und erhielt hierfür ebenfalls die Zustimmung ihrer Vertreter.
„Mit der Fusion sichern wir in Zeiten niedriger Zinsen, hoher regulatorischer Anforderungen und der zunehmenden Digitalisierung den Ertrag und damit langfristig die Existenz unserer beiden Genossenschaftsbanken“, warben die Vorstände beider Banken für den Zusammenschluss. „Wir bündeln dadurch zum Beispiel regulatorische und administrative Aufgaben unter einem Dach und können so – getreu dem Motto Friedrich Wilhelm Raiffeisens ‚Was der Einzelne nicht vermag, das vermögen viele gemeinsam‘ – noch schlagkräftiger im Sinne unserer Kunde und Mitglieder am Markt agieren.“ Ein Beispiel für den hohen Aufwand: Schätzungen von Experten besagen, dass Bankmitarbeiter heute schon etwa ein Drittel der Arbeitszeit für regulatorische Aufgaben aufwenden.


Neuer Regionalmarkt MittelrheinMosel
Die zwei Geschäftsstellen der Volksbank Mülheim-Kärlich in Mülheim-Kärlich sowie in Winningen bleiben nach der Fusion erhalten. Auch das Warengeschäft wird übernommen und mindestens bis zum 31. Dezember 2018 weitergeführt. Betriebsbedingte Kündigungen wird es nicht geben. Darüber hinaus bildet die Volksbank RheinAhrEifel einen neuen, vierten Regionalmarkt „MittelrheinMosel“. Er setzt sich zusammen aus dem Geschäftsgebiet der Volksbank Mülheim-Kärlich und dem überwiegendem Teil des Geschäftsgebiets der ehemaligen Raiffeisenbank Mittelrhein. Geführt wird er von Karl Mohr, bislang Vorstandssprecher der Volksbank Mülheim-Kärlich. „Durch dieses dezentrale Modell sind wir besonders nah an unseren Kunden und in der Lage, schnelle Entscheidungen auf kurzem Weg zu treffen. Das gilt nicht nur für Kredite und Geldanlagen, sondern auch für Sponsoring- und Spendenanfragen. Darüber hinaus haben die Mitglieder der Volksbank Mülheim-Kärlich so die Möglichkeit, über den Regionalbeirat die Geschäftspolitik der Bank aktiv mitzugestalten“, erklärte Elmar Schmitz. Einmal jährlich findet außerdem eine Regionalkonferenz statt, zu der alle Vertreter und ein Teil der Mitglieder aus dem Regionalmarkt MittelrheinMosel eingeladen werden, die bislang auch regelmäßig an der Generalversammlung der Volksbank Mülheim-Kärlich teilgenommen haben.


Der neue Regionalbeirat MittelrheinMosel wurde durch die Vertreterversammlung der Volksbank RheinAhrEifel gewählt. Er besteht aus zehn Mitgliedern, wovon die eine Hälfte aus dem Gebiet der Volksbank Mülheim-Kärlich stammt: Gabriele Brost, selbständige Steuerberaterin aus Winningen, Werner Henn, Diplom-Mathematiker aus Mülheim-Kärlich, Harald Linden, Versicherungskaufmann aus Winningen, Horst Nickenich, selbständiger Rechtsanwalt aus Mülheim-Kärlich sowie Petra Werner, Bilanzbuchhalterin aus Mülheim-Kärlich. Fünf weitere Mitglieder kommen aus dem Gebiet der ehemaligen Raiffeisenbank Mittelrhein: Neu sind Kai Ehmann, Diplom-Ingenieur aus Weißenthurm sowie Frank Windhäuser, Geschäftsführer und Malermeister aus Weißenthurm. Aus dem Regionalbeirat MayenRhein wechselten in den neuen Regionalbeirat MittelrheinMosel Bernd Grandmontagne, Unternehmer aus Urmitz, Simone Pawelski, Steuerberaterin aus St. Sebastian und Dr. Helmut Rönz, wissenschaftlicher Referent aus Mülheim-Kärlich. Neu gewähltes Mitglied im Aufsichtsrat ist Ludwig Schuth, Versicherungsfachwirt aus Mülheim-Kärlich. Er war bislang Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank Mülheim-Kärlich. Die neuen Vertreter aus dem Bereich der Volksbank Mülheim-Kärlich werden nach der Eintragung der Verschmelzung in das Genossenschaftsregister zugewählt.